Welche Zweikreiser Maschine kann überzeugen

By | 23. April 2016

Espressomaschine Zweikreiser im Vergleich

Die Bezzera BZ07

Die Bezzera BZ07 ist zur Zeit die kleinste Siebträger Espressomaschine Zweikreiser, welche im Handel erhältlich ist. Das gebotene Verhältnis zwischen Preis und Leistung kann man durchaus als herausragend bezeichnen. Mit ihrem glänzend polierten Gehäuse aus Edelstahl hinterlässt sie nicht nur einen recht ansehnlichen Eindruck sondern auch durch ihr Espressomaschine Zweikreiserfunktionales Design werden Sie begeistert sein.

Überhaupt ist wohltuend zu vermerken, dass der überwiegende Teil des Gerätes aus soliden und hochwertigen Materialien besteht und nur zu einem geringeren Anteil aus Kunststoff. An der Frontseite der Bezzera BZ07 befindet sich ein solider Metallkipphebel für das Dampf- und Heißwasser und über ein Manometer wird der jeweilige Dampfdruck angezeigt.

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Wie auch bei der Bezzera Giulia, verfügt die Bezzera BZ07 über einen Siebträger mit Doppelauslauf. Als zusätzliches Zubehör ist aber auch ein bodenloser Siebträger, sowie ein Siebträger mit einfachem Auslauf im Elektrofachhandel erhältlich. Unter den zweikreisigen Espressomaschinen, gilt die Bezzera BZ07 als das derzeit günstigste Einstiegsmodell überhaupt.

Die Bezzera BZ07 und ihre Eigenschaften

Bezzera BZ07 und ihre EigenschaftenMittels des bereits erwähnten Kipphebels an der Frontseite, lässt sich das Dampf- und Heißwasser sehr gut dosieren. Aus diesem Grund kann das, beim Aufschäumen der Milch, umständliche auf- und zudrehen von diversen Hähnen und Ventilen gänzlich entfallen.

Auch ist das Befüllen des Tanks recht einfach, da es hier nicht notwendig wird die Tassenablage vorher leerzuräumen. Bei einem möglichen Wassermangel schaltet die Maschine völlig automatisch ab. So wird eine Beschädigung durch Trockenlaufen von vornherein ausgeschlossen.

Durch das elektrische Beheizen der Brühgruppe, wird eine deutliche Reduktion der Aufheizzeit erreicht. Dies sorgt für eine stetig konstante Temperatur und senkt zugleich den Energieverbrauch. Durch das Auslösen mittels eines einfachen Knopfdruckes wird der Brühvorgang in Gang gesetzt.

Der stehend eingebaute Kupferkessel besitzt ein Fassungsvermögen von 1,5 Litern. Die zum Einsatz kommende Hochleistungs-Vibrations-Pumpe wurde durch den Hersteller in aufwendigen und umfangreichen Testreihen gründlich überprüft und ab Werk perfekt eingestellt. Bei einer ausschließlichen privaten Nutzung wird eine Garantie von 2 Jahren gewährt; bei einer gewerblichen Nutzung hingegen beträgt diese lediglich 1 Jahr.

Die Zweikreiser mit Wärmetauscher

Der wesentliche Vorteil eines Zweikreisers liegt darin, dass das Brühwasser in einem Wärmetauscher erhitzt wird, der sich innerhalb des Druckkessels befindet. Somit ist im Kessel immer genügend Dampf vorhanden, während im Wärmetauscher das eigentliche Brühwasser für den Espresso bereit gehalten wird.

Deshalb ist eine gleichzeitige Zubereitung des Zweikreiser mit WärmetauscherEspressos und Aufschäumen der Milch möglich. Ein möglicher Engpass bei der Zubereitung von Milchgetränken wird somit vermieden. Der große Kessel mit dem heißen Wasser von über 100 °C, bildet den ersten Wasserkreislauf.

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Dieses Heißwasser umgibt wiederum eine kleine Wasserkammer, in der frisches und kaltes Wasser enthalten ist, welches entweder vom 3 Liter Tank oder von einem Festanschluss gespeist wird. Dieses Wasser heizt sich während des Durchlaufens des wesentlich heißeren Dampfkessels in soweit auf, bis eine optimale Brühtemperatur erreicht ist.

Dadurch wird der gleichzeite Bezug von Brühwasser und Dampf, ohne störende Wartezeiten möglich. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass bei einer längeren Nichtentnahme des Wassers, dieses sich weit über die eigentliche Idealtemperatur erhitzen kann. Deshalb sollte das Wasser in regelmäßigen Abständen über den Brühknopf abgelassen werden. Die Brühkammer füllt sich dann automatisch mit frischem, kaltem Wasser.

Was ist der eigentliche Unterschied von Einkreiser- und Zweikreiser-Espressomaschinen?

Die oben beschriebene Funktionsweise eines Dualboilers ist noch relativ neu in der Espressowelt. Der wesentliche Unterschied eines Einkreiser-Systems zu einem Zweikreiser liegt darin, dass bei einem Zweikreiser-System zwei untereinander völlig unabhängige Wasserkreisläufe geregelt werden (siehe oben), während bei einem Einkreiser nur ein Kreislauf zum Einsatz kommt.

Die klassische einkreisige Espressomaschine ist eigentlich nur für den reinen Espressotrinker geeignet, der nur hin und wieder Wasserdampf für das Milch aufschäumen benötigt. Deshalb sind diese Geräte im Allgemeinen nur mit einem kleinen Kessel ausgestattet. Dies hat aber den entscheidenden Nachteil, dass sich das Wasser wesentlich höher und schneller erhitzt, so dass der Kessel regelmäßig entlüftet werden muss. Erst wenn das Wasser entsprechend herunter gekühlt ist, kann ein neuer Espresso zubereitet werden. Bei mehreren Cappuccino oder Café Latte direkt hintereinander, ist dies ein recht mühseliges Unterfangen.

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