Dualboiler – perfekt heisses Wasser

By | 23. April 2016

Espressomaschine mit Dualboiler – Hier erfahren Sie die Resultate unserer online Recherche

Ist es von der Handhebelmaschine zum Dualboiler ein weiter Weg?

Ein echter Espresso mit der Handhebelmaschine?

Espressomaschine mit DualboilerDie Revolution begann mit Espressomaschinen, bei denen der Brühdruck mithilfe von Muskelkraft erzeugt wird. Bei dieser Espressobereitung gab es aber bereits die noch heute übliche Brühtemperatur von 90 bis 96 Grad Celsius und mit einem Druck von 9 bar.

Mit den Handhebelmaschinen wurde der mit Druck Muskelkraft erzeugt. Später wurde der Druck durch eine Feder, die in der Brühgruppe eingebaut wurde gleichmäßiger. Der Kaffeesieder musste lediglich die Feder mit einem Hebel spannen. Der gespannte Hebel hat aber oft für Verletzungen gesorgt.

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Der Weg zum Dualboiler

Um auch bei längeren und häufigen Bezügen ein kleineres Brühkesselvolumen bei Temperaturstabilität zu bekommen, haben die Dualboiler oft ein zweikreis EspressomaschinenVorwärmesystem. So senkt das in den Kessel gepumpte frische Wasser die Temperatur nicht zu weit ab. Diese Maschinen werden meist unmittelbar an die Frischwasserleitung angeschlossen. Bei diesen Kaffeemaschinen werden auch die leistungsfähigeren und leiseren Rotationspumpen und keine Vibrationspumpen verbaut.

Espressoliebhaber sind durchaus bereit tief in die Tasche zu greifen und stellen sich eine solche Espressomaschine in die Küche. Es werden seit einiger Zeit voll haushaltstaugliche Zweikreis-Maschinen angeboten.

Die Dualboilertechnologie

Zwei oder manchmal sogar mehr Boiler sind bei Espressomaschinen mit der Dualboiler – technologie verbaut. Ein großer Wasserkessel erzeugt genügend Dampf fürs Milchaufschäumen.

Ein anderer Heißwasserbereiter oder bei mehrgruppigen Geräten auch mehrere Boiler sind unabhängig vom Dampfkessel für die Erzeugung des Wassers zum Brühen vorhanden. Der zweite Boiler ist temperaturunabhängig vom ersten Kessel. Damit können Sie die Temperaturen für den Dampf und für das Brühwasser noch besser individuell jedes Mal auf die Aufgabe anpassen.

niedrigem Füllstand mit kaltem frischem WasserEine konstante Temperatur ist ein weiterer Vorteil von der Dualboiler – Technik. Wenn der Dampfkessel bei niedrigem Füllstand mit kaltem frischem Wasser aufgefüllt wird, sinkt bei der Dualboiler – Technologie die Temperatur des Kaffeebrühwassers durch die unabhängige Regulierung der Temperatur nicht ab.

Damit ist garantiert das beim Espressobezug unbeschadet auch bei umfangreicher Entnahme von Wasserdampf oder Heißwasser die Brühtemperaturen gleichbleibend sind. Diese Temperatursicherheit ist bei kleineren Kesseln und bei Zweikreissystemen ein kritischer Faktor.

Bei zeitgleicher Entnahme von Heißwasser und Wasserdampf kann es sich zutragen, dass der Wasserkessel während der Brühwasser Entnahme mit kaltem Wasser aufgefüllt wird. Somit kann auch die Brühwassertemperatur im Wärmetauscher deutlich absinken. Das kann schon geschmackliche Einbußen beim Espresso ergeben und damit unterschiede von Tasse zur Tasse.

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Alt, aber immer noch gut – die Einkreismaschinen.

„Thermoblock“Die Einkreismaschine ist auch heute noch weit verbreitet. Bei dieser Espressomaschine wird das Heißwasser für den Espressobrühvorgang und auch für den Dampf über einen einzigen Weg erhitzt und transportiert. Das Heißwasser, welches für die Kaffeebereitung gebraucht wird und für den Dampf, der die Milch aufschäumt, werden unterschiedliche Temperaturen benötigt. So ist die Zubereitung von Cappuccino mit der einkreisigen Maschine um einiges langwieriger, als es mit einer zweikreisigen Espressomaschine vonstattengeht.

Die Einkreismaschinen haben deshalb auch eher kleine Kessel mit wenig Wasserinhalt, damit es schnell aufheizt und abkühlt. Einkreismaschinen haben den sogenannten „Thermoblock“. Das ist mit einem Durchlauferhitzer zu vergleichen, in dem sich die geringste temperierte Wassermenge befindet. Abkühlen muss hier der kleine „Thermoblock“ und nicht das Wasser. Der Vorteil vom schnellen Wechsel der Temperatur ergibt leider häufige Temperaturschwankungen bei der Kaffeezubereitung und fehlender Dampfdruck.

Zuerst muss der Espresso mit einer Temperatur von 90 bis 94 Grad Celsius bereitet werden. Erst im darauffolgenden, zweiten Schritt wird der Wasserkessel auf die erforderliche Dampftemperatur von 110 bis 130 Grad Celsius aufgeheizt. Nur mit der richtigen Dampftemperatur kann die Milch perfekt aufgeschäumt werden.

Besser, aber teurer sind die Zweikreis-Maschinen.

EspressoZwei Wasserkreisläufe für die Heißwasser- und Dampfentnahme besitzen die „Zweikreis-Espressomaschinen“. Zusätzlich zur Heißwasser Entnahme für Kaffee und Espresso kann heißes Wasser für die Teezubereitung oder Dampf zum Milchaufschäumen entnommen werden.

Im Kupferkessel der Maschine befindet sich heißes Wasser, und da der Kessel nicht komplett mit Wasser gefüllt ist, bildet sich über den Kessel eine Dampfblase. Aus dieser Dampfblase kommt der Dampf für das Aufschäumen der frischen Milch.

Für die Heißwasserentnahme zur Kaffeebereitung und für die Zubereitung von Tee wird Wasser aus dem Heißwasserteil im Kessel herausgenommen. Für den zweiten Wasserkreislauf befindet sich zusätzlich ein Wärmetauscher.

Die häufig eingesetzte Vibrationspumpe

 jeweiligen FüllstandDer größte Vorteil von der Vibrationspumpe ist ihr vorteilhafter Preis im Gegensatz zu einer Rotationspumpe. Dadurch sind viele Espressomaschinen für den Haushalt erst bezahlbar.

Der Brühdruck wird aufgebaut durch den Mahlgrad vom Kaffeemehl im Siebträger. Desto feiner der Kaffee gemahlen ist umso stärker die Pressung. Auch nach dem jeweiligen Füllstand kann der Druck beeinflusst und während des Brühvorganges höher werden.

Die Druckhöhe ist meist werksseitig voreingestellt. Bei einigen Modellen kann die Brühdruckregulierung auch von außen selbst eingestellt werden. Sie hören sofort, ob eine Maschine mit der Vibrationspumpe arbeitet.

Die Espressomaschinen schwingen und vibrieren durch diese Pumpen. Sie sind geräuschvoller als Geräte mit leistungsfähigeren aber auch teuren Rotationspumpen.

Viel Leistung, aber teuer – die Rotationspumpe

Sehr leistungsfähig, größer und schwerer als Vibrationspumpen sind die Rotationspumpen. Diese pumpen Erreichen schnell den Brühdruck. Rotationspumpen können, dass Vielfache an Wasser umwälzen als für einen Espressobezug benötigt wird. Damit können sie ohne Abfall von Druck selbst mehrere Brühgruppen gleichlaufend versorgen. Deshalb werden wegen der größeren Leistungsfähigkeit, diese Pumpen hauptsächlich in Gastronomiegeräten eingebaut. Diese Pumpen werden meistens nicht in Espressomaschinen für den Haushalt verbaut.

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